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Einigung zur Fahrzeugbeschaffung für die Ortsfeuerwehr Bergen – ein Erfolg mit anfänglichen Hürden

Der Kompromiss zur Fahrzeugbeschaffung für die Ortsfeuerwehr Bergen ist ein erfreuliches Ergebnis, das zeigt, wie wichtig gemeinsame Anstrengungen und ein enger Austausch zwischen Feuerwehr und Verwaltung sind. Doch so positiv die Einigung nun auch ist, sie hätte deutlich früher erzielt werden können.
„Die Tatsache, dass es zunächst zu erheblichen Startschwierigkeiten und Differenzen zwischen der Feuerwehr und der Verwaltung kam, ist bedauerlich“, erklärt Benjamin Menze, Ratsherr der FDP im Berger Stadtrat. „Die Verzögerungen und Uneinigkeiten hätten vermieden werden können, wenn von Anfang an eine engere und transparentere Abstimmung stattgefunden hätte.“


Umso bemerkenswerter ist die Haltung der Ortsfeuerwehr Bergen, die trotz der anfänglichen Herausforderungen und Diskussionen ihre Flexibilität bewiesen hat. „Die Bereitschaft der Feuerwehr, sich auf die Beschaffung eines TLF 3000 Gruppe einzulassen, ist ein Beleg für ihr hohes Verantwortungsbewusstsein. Damit ermöglicht sie nicht nur eine wirtschaftlichere Lösung, sondern wahrt gleichzeitig die Einsatzfähigkeit, die für die Sicherheit der Bürgerinnen und Bürger essenziell ist“, lobt Menze. Besonders positiv hebt er die geplante Berücksichtigung von Beladungskomponenten für die technische Hilfeleistung hervor, die zeigt, dass die vielfältigen Anforderungen der Feuerwehr in die Planungen eingeflossen sind.


Auch die Verwaltung hat nach anfänglichem Zögern letztlich ihre Rolle als verantwortungsvoller Partner erfüllt. Der nun vorgelegte differenzierte Beschlussvorschlag zeigt, dass finanzielle Aspekte und Einsatzbereitschaft durchaus miteinander vereinbar sind. Die geplante Reduzierung der Haushaltsmittel um 43.000 € im Jahr 2025 ist ein gutes Beispiel dafür, wie Wirtschaftlichkeit in die Entscheidung integriert werden kann.
„Es bleibt jedoch wichtig, aus den Startschwierigkeiten dieses Prozesses zu lernen“, mahnt Menze. „Die Transparenz und der konstruktive Dialog, die letztlich zur Einigung geführt haben, hätten von Beginn an Maßstab des Handelns sein müssen.“


Der erreichte Kompromiss ist dennoch ein Erfolg – für die Feuerwehr, die Verwaltung und vor allem für die Bürgerinnen und Bürger. „Er steht dafür, dass auch komplexe Herausforderungen gemeistert werden können, wenn alle Seiten konsequent an einem Strang ziehen. Der Weg dorthin sollte in Zukunft jedoch klarer und effizienter gestaltet werden, um unnötige Verzögerungen zu vermeiden“, resümiert Menze.

 
 
 
 
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